Rein und echt - 100% Qualität

Ausgezeichnete Qualität jährlich prämiert

LÖRCH, die starke Marke aus dem Hause BIMMERLE, überzeugt als Marktführer im Segment „Obstbrand“ vor allem Feinschmecker, die Wert auf ein faires Preis-Geschmacks-Verhältnis legen!

Edle, sonnengereifte Früchte, die von heimischen Obstbauern geliefert werden, brennen wir in schonenden, traditionellen Verfahren. So entstehen Geschmacksnoten, die in ihrer Reife und Vollmundigkeit wahrhaft Seltenheitswert genießen.

Rein und echt

Im Volksmund heißt es zwar: „Schnaps ist Schnaps“! Aber Vorsicht: Schnaps ist nicht gleich Obstbrand! Nicht jede klare Spirituose, auf deren Etikett Früchte abgebildet sind, ist auch wirklich ein echter Obstbrand! Die gesetzlichen Bestimmungen für echte Obstbrände wie „Kirschwasser“, „Williamsbirnenbrand“ oder „Zwetschgenwasser“ sind eindeutig: Echte Obstbrände erhalten ihr Aroma und ihren Geschmack ausschließlich aus der Frucht, nach der sie benannt sind.

Für Obstbrände ist ausdrücklich vorgeschrieben, dass sie

  • nicht aromatisiert werden dürfen
  • nicht verschnitten werden dürfen, ihnen also kein anderer Alkohol zugegeben werden darf
  • nicht verdünnt werden dürfen, sie also einen vorgeschriebenen Mindestalkoholgehalt einhalten müssen

Echten Obstbrand erkennen

Anhand weniger Merkmale lässt sich schnell erkennen, ob es sich um hochwertigen Obstbrand handelt oder um aromatisierten Schnaps.

01. Produktbezeichnung beachten

Um einen echten Obstbrand von einem nachgemachten Schnaps, der die strengen Bestimmungen nicht erfüllt, zu unterscheiden, sollte man vor allem die Angaben auf dem Etikett genauer anschauen. Das Wichtigste ist dabei die Produktbezeichnung.

Einen „echten Obstbrand“ erkennt man an den Endungen „– wasser“ oder „– brand“. Diese in Verbindung mit dem Namen der Frucht sind die Produkt- oder Verkehrsbezeichnung, z.B. Kirschwasser, Zwetschgenwasser.

„Schnäpse“, die nicht den Vorgaben für Obstbrände entsprechen, müssen als „Spirituose“ bezeichnet werden. Taucht also die Angabe „Spirituose“ irgendwo auf dem Etikett auf, handelt es sich nicht um einen echten Obstbrand.

Wichtig: Schauen Sie sich das Etikett genau an und lassen Sie sich von schönen Fruchtabbildungen nicht täuschen!

02. Stimmt der Alkoholgehalt?

Für alle Spirituosen gilt ein bestimmter Mindestalkoholgehalt. Bei echten Obstbränden sind dies mindestens 37,5 % vol., die meisten Obstbrände haben 40 % vol. oder mehr. Wird dieser Mindestalkoholgehalt unterschritten, wurde das Produkt mit Wasser verdünnt und es handelt sich nicht mehr um einen Obstbrand nach den gesetzlichen Bestimmungen.

03. Stimmt der Geruch?

Trotz der Anstrengungen der Aromenindustrie erkennt man einen künstlich aromatisierten „Obstbrand“ relativ leicht an seinem unnatürlichen Aroma. Aromatisierte Fruchtspirituosen erinnern im Geschmack und im Geruch in der Regel an Fruchtbonbons.

Verbraucher, die unsicher sind, ob es sich um einen echten Obstbrand handelt, der nicht aromatisiert wurde, sollten sich an einen Fachmann wenden. Ein erfahrener Destillateur kann durch sensorische Tests und gegebenenfalls auch durch eine chemische Analyse zweifelsfrei nachweisen, ob ein Produkt den strengen rechtlichen Bestimmungen für einen echten Obstbrand entspricht.

Herstellung eines echten Obstbrandes

Ein Obstbrand wird ausschließlich aus der Frucht gewonnen, nach der er benannt ist. Z.B. ein Kirschwasser ist ein Destillat aus vergorenen Kirschen. Vor der Abfüllung wird nur noch Wasser hinzugegeben, so dass das Produkt den für den Trinkgenuss am angenehmsten empfundenen Alkoholgehalt von rund 40 bis 43 % vol., mindestens aber 37,5 % vol. hat.

Den Herstellungsprozess kann man in drei Schritte unterteilen:

01. Auswahl der Früchte, Einmaischen und Vergärung

Die richtige Auswahl und die Qualität der Früchte sind wesentliche Voraussetzungen für einen guten Obstbrand. Z.B. werden für Kirschwasser spezielle Brennkirschen verwendet, die sich von Tafelkirschen in Größe und Süße unterscheiden.

Der weltweit größte Brennkirschenanbau befindet sich in Baden, vor allem in der Ortenau.

Für einen Birnenbrand wird vor allem die Williamsbirne verwendet, aus welcher der berühmte „Williams“ gebrannt wird. Bei dieser Birnensorte kommt die typische Birnennote im Destillat besonders gut zur Geltung.

Das Obst sollte den richtigen Reifegrad haben, gesund und sauber sein sowie ohne Stiel und Blätter eingemaischt werden.

Bei der Vergärung ist darauf zu achten, dass sie kontrolliert und unter Bedingungen verläuft, die Fehlgärungen ausschließen.

Werden diese Bedingungen nicht eingehalten, sind Qualitätseinbußen, die auch durch die Destillation (s.u.) nicht mehr korrigiert werden können, unvermeidlich.

02. Destillation

Die vergorene Obstmaische hat je nach Sorte einen Alkoholgehalt zwischen 4 und 10% vol. Die Destillation, also der eigentliche Brennvorgang in der Brennerei, hat vor allem zwei Funktionen, nämlich

  • den Alkohol und die spezifischen Aromastoffe von den anderen, festen oder flüchtigen Stoffen der Maische abzutrennen
  • den Alkohol zu konzentrieren

Die Kunst des Brennens (der Destillation) besteht darin, in der Brennerei das sogenannte „Herzstück“, den Mittellauf, vom Vor- und Nachlauf abzuscheiden.

Vor- und Nachlauf enthalten z.B. die störenden Fuselöle, die nicht in das Endprodukt gelangen dürfen. Dagegen enthält der Mittellauf die typischen Aroma- und Geschmacksstoffe, die den besonderen und unverwechselbaren Charakter eines Obstbrandes ausmachen. Die Kunst des Brenners besteht darin, beim Brennvorgang genau zu erkennen, wo der Mittellauf beginnt und wo er endet.

03. Lagerung und Abfüllung

Das Obstdestillat, das nach dem Brennen einen Alkoholgehalt zwischen 70 und 80 % vol. hat, wird zunächst einige Zeit gelagert, was mehrere Monate oder auch einige Jahre dauern kann. Obstbrände, die i.d.R. wasserklar sind, reifen in Behältern aus Stahl oder Steinzeug, ausnahmsweise auch im Holzfass. Die Lagerung bewirkt, dass der Obstbrand aufgrund von Veresterungsprozessen weicher wird und sich sein Aroma kräftiger ausbilden kann.

Vor der Abfüllung werden Obstdestillate mit möglichst weichem Wasser auf die gewünschte Trinkstärke, meistens zwischen 40 und 42 % vol., herabgesetzt.

Die Natur als Grundlage

Edle, sonnengereifte Früchte, die zumeist von heimischen Obstbauern geliefert werden, brennen wir in schonenden, traditionellen Verfahren. So entstehen Geschmacksnoten, die in ihrer Reife und Vollmundigkeit wahrhaft Seltenheitswert genießen. Als Marktführer, aber auch als Familienbetrieb mit badischen Wurzeln und Faible für's Traditionelle, sind wir uns der Verantwortung bewusst, die wir bei der strikten Einhaltung der „Reinheitsgebote“ unseres Bundesverbandes tragen.

  • Unsere Obstbrände werden nach den alten Regeln der Obstverschlussbrenner hergestellt
  • LÖRCH-Obstbrände werden ausschließlich aus der Frucht gebrannt, nach der sie auch benannt sind
  • Der Geschmack der LÖRCH-Obstbrände kommt ausschließlich vom Obst. Nicht mehr, nicht weniger!
  • Den kleinen/großen Unterschied machen ausschließlich unsere Brennmeister, die die Qualität und Reife der Obstsorten einschätzen, den Gärverlauf geduldig beobachten und analysieren um schließlich ihre uralte „Kunst des Brennens“ auf traditionelle Weise einzubringen
  • Äpfel, Birnen
  • Mirabellen
  • Williams-Christ Birnen
  • Himbeeren
  • Kirschen
  • Zwetschgen
  • Haselnüsse
  • Pfirsiche
  • Johannisbeeren

Äpfel, Birnen

Der am häufigsten getrunkene Obstbrand ist Obstler (oder Obstwasser). Es handelt sich dabei um einen Kernobstbrand aus Äpfeln und/oder Birnen bzw. deren Most. Unterschiede ergeben sich aufgrund der Qualität des Obstes und natürlich welche Obstart - Äpfel oder Birnen - beim Einmaischen überwiegt.

Mirabellen

Mirabellen, aus denen das Mirabellenwasser (kurz auch Mirabell genannt) gebrannt wird, gehören zur Gruppe der Pflaumen. Sie sind gelb (häufig mit roten Punkten) und kleiner als Zwetschgen und ihr Fruchtfleisch ist weicher. Auch sie werden gemeinsam mit den - unversehrten - Steinen gebrannt, was zu der für die Steinobstbrände typischen Mandelnote führt.

Williams-Christ Birnen

Williams-Birnenbrand oder Williams ist ein sortenreiner Birnenbrand, der aus den besonders aromatischen Williamsbirnen gewonnen wird. Williams zeichnet sich dadurch aus, dass sein typisches Birnenaroma auch im Destillat deutlich als Birnenbrand identifiziert werden kann. Während sich für die Steinobstbrände (vor allem Kirschwasser und Zwetschgenwasser) die heimischen Früchte am besten eignen, beziehen die Obstbrenner ihre Williamsbirnen vorzugsweise aus Südtirol oder dem Rhonetal. Williams erfreut sich seit einiger Zeit besonderer Beliebtheit, was an den steigenden Absatzzahlen erkennbar ist.

Himbeeren

Eine Spezialität der Obstverschlussbrenner ist der Himbeergeist, der zu den beliebtesten Obstgeisten zählt. Es werden fast ausschließlich Waldhimbeeren verwendet. Diese sind kleiner als Gartenhimbeeren und ihr Fruchtfleisch ist fester. Sie haben das für Waldfrüchte typische intensive Aroma, welches durch das "Geistverfahren" rein und fruchttypisch in das Destillat gelangt. Himbeergeist hat in der Regel einen Alkoholgehalt von 40% vol. oder mehr.

Kirschen

Kirschwasser, (auch Kirsch oder Kirschbrand genannt), ist der bekannteste deutsche Obstbrand. Kirsch wird wie alle "-wässer" oder "-brände" ausschließlich aus der namengebenden Frucht, also den Kirschen, gebrannt. Besonders geeignet sind die typischen Brennkirschen. Diese sind kleiner und dunkler als Tafelkirschen und haben weniger Fruchtfleisch. Sie weisen höhere Öchslegrade auf, sind also süßer als Tafelkirschen. Die bekanntesten Sorten sind "Dollenseppler", "Benjaminer" oder "Schüttler". Besonders geschätzt wird das weltweit bekannte "Schwarzwälder Kirschwasser". Diese Herkunftsbezeichnung ist gesetzlich geschützt. Es muss in einer Brennerei hergestellt sein, die ihren Sitz im Schwarzwald hat. Die Kirschen dürfen nur aus dem Schwarzwald und dem nahegelegenen Vorland (z.B. Ortenau, Kaiserstuhl, Markgräflerland) stammen und der Mindestalkoholgehalt beträgt 40 % vol.. Die Zugabe von irgendwelchen Zutaten oder von Zucker zur Geschmacksverbesserung ist ausdrücklich verboten.

Zwetschgen, Pflaumen

Zwetschgen und Pflaumen sind neben Kirschen die wichtigsten Steinobstsorten für die Obstbrenner. Sie unterscheiden sich in der Form und - in der Regel nur vom Kenner feststellbar - auch im Geschmack. Ein besonders wichtiges Anbaugebiet ist Baden, woher auch die berühmte "Bühler Zwetschge" stammt. Das Destillat, das Zwetschgenwasser oder Pflaumenbrand (auch Pflaumenwasser oder Pflümli), hat wie das Kirschwasser einen leichten Mandelton, ist aber im Geschmack etwas würziger und kräftiger.

Haselnüsse

Die Haselnuss (Corylus avellana), ist botanisch gesehen eine der wenigen "richtigen Nüsse", denn zur Kategorie "Nuss" zählen nur Schalenfrüchte, deren Samen von einer verholzten Fruchtwand umgeben sind. Die sogenannte Haselnuss hat einen besonders wohlschmeckenden und süßlichen Geschmack. Die Nüsse werden zum Beispiel für Haselnussdestillat zuerst zerkleinert und anschließend im Ofen gleichmäßig geröstet. Die Verarbeitung der Nüsse erfolgt immer erst kurz vor der Weiterverarbeitung, so bewahren sie ihr intensiv-nussiges Aroma. Nach dem Röstprozess werden die Nüsse in hochprozentigem Alkohol eingelegt und nach der Mazerationszeit langsam und schonend destilliert.

Pfirsiche

Der Pfirsich ist ein Steinobst. Seine engen Verwandten sind die Aprikose, die Nektarine und die Mandel. Das Ursprungsland des Pfirsichs ist China. Durch die Römer kam er über die Alpen zu uns an den Rhein. Unter der samtig behaarten Pfirsichhaut verbirgt sich ein saftiges Fruchtfleisch mit einem feinen, mild-fruchtigem Aroma. Das Fruchtfleisch ist weiß, gelb oder rot.

Johannisbeeren

Die schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum) gehört zu der Familie der Stachelbeergewächse, sie wird auch Cassis (frz.) genannt und ist vom gesundheitlichen Standpunkt aus eine der wertvollsten Beerenobstsorten. Sie ist die Gartenfrucht mit dem höchsten Vitamin C-Gehalt und ist zudem reich an Kalium, Calcium, Phosphor, Pektin, Fruchtsäuren und sogenannten Permeabilität-Faktoren (Durchlässigkeit der kapillaren Blutgefäße). Die schwarze Johannisbeere wird seit dem 16. Jahrhundert bei uns angebaut. Ihr intensiver, leicht säuerlicher Geschmack ist außergewöhnlich. Um einen süßen voll ausgereiften Geschmack zu gewährleisten, wird die Frucht erst vollreif geerntet.

 

LÖRCH-Video

LÖRCH Produkte zählen zu Deutschlands meistgetrunkenen Obstbränden und das bei absoluter Topqualität sowie einem unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis.

Wie der „Geist“ in die Flasche kommt, zeigt dieses kurze Video zum Produktionsablauf bei LÖRCH.